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Generation unter Beschuss: Kurz und Zürcher

Aktualisiert: 27. Apr 2019


Immer am Donnerstag um 18.45 Uhr sind sie auf Radio BeO zu hören: Die Bärner Oberländer Giele Toni Kurz (25) und Fabian Zürcher (25) behandeln Vorurteile gegenüber ihrer Generation.


«Wir teilen beide gerne unsere Meinungen, Erfahrungen und Ansichten mit anderen und präsentieren diese mit Freude nach aussen. Das hat uns vor rund einem Jahr dazu bewegt, ein gemeinsames Projekt zu starten», sagt Toni Kurz.

Fabian Zürcher ergänzt, dass sie ihre Ideen am liebsten persönlich vermitteln möchten, denn das sei ihre Stärke. «Das grösste Ziel wäre, von Unternehmen oder Schulen gebucht zu werden. So ein Auftritt nach aussen ist aber extrem schwierig, da die Sprache, die Mimik und die Gestik stimmen müssen und das Abholen der Menschen eine grosse Herausforderung ist.»

«Optimale Möglichkeit»

Via ihren gemeinsamen Arbeitsort sind die beiden an den Radiosender Radio BeO gelangt, wo sie ihr persönliches Anliegen ein erstes Mal deponieren konnten. «Unserer Meinung nach ist Radio BeO eine optimale Möglichkeit für uns. Da der Sender regional ist und viele verschiedene Altersgruppen anspricht, passt er wunderbar zu unserem Vorhaben», meinen Kurz und Zürcher.

Durch die Radioplattform können Kurz und Zürcher nun mit einer inhaltlich interessanten und humorvollen Sendung punkten. Auch wenn mit Witz über die Themen gesprochen wird, ist den 25-Jährigen wichtig, auch ein gewisses Learning als Schluss­folgerung in die Sendung zu integrieren. Schlussendlich verfolgen sie das Ziel, anderen mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen weiterzuhelfen. In einem Unternehmen müssen junge und alte Menschen gemeinsam arbeiten können, und die Situation muss für mehrere Generatio­nen stimmen. Die Jungen werden die Zukunft der Alten sein, sagen sie.

«Wir können uns vorstellen, hierbei in Form eines Teaching oder eines Vortrages zu unterstützen. Während wir unser Ziel verfolgen, ist es uns wichtig, stets authentisch und natürlich zu sein», sagt Fabian Zürcher. Will heissen: Die beiden üben ihre Texte vorher ein, möchten dann aber nur einmal aufnehmen und nicht unzählige Male korrigieren, «auch wenn wir von unserem Drehbuch abkommen oder spontan noch Ideen integriert werden». Dadurch könne es auch immer wieder zu Fehlern und Versprechern kommen. «Schliesslich sind wir neu in diesem Bereich», sagt Zürcher.

Allein verantwortlich

Neben den Ideen hinter ihrem Projekt sind Kurz und Zürcher nämlich allein für das Produzieren und Moderieren ihrer Sendung verantwortlich. «So haben wir alles im Gesamtpaket. Von der Grundidee bis zur Ausstrahlung: Wir schreiben die Texte selber, was uns zu Redaktoren macht. Wir produzieren unsere Sendung im Radio eigenständig, womit wir uns Produzenten nennen können. Und zu guter Letzt moderieren wir selber, wodurch wir auch noch Moderatoren sein dürfen», erklärt Kurz stolz. «Für die Infrastruktur sind wir jedoch auf unseren Partner Radio BeO angewiesen und sehr dankbar für diese Zusammenarbeit», sagt Zürcher.

Die Krux mit der Sprache

Kurz und Zürcher wollen sich vorerst vor allem durch ihre Sprache etablieren und mussten deshalb lernen, was wann gesagt werden kann und wie die Radiosprache funktioniert. Dabei müssen strenge Richtlinien eingehalten werden, Wörter aus dem persönlichen Wortschatz gestrichen und die Jugendsprache angepasst werden. Kurz meint, dass er vor allem Mühe damit hat, keine Füllwörter wie «äh» oder «emm» zu verwenden.

«Die Herausforderung für mich war vor allem, in so einer kurzen Zeit bei nur einem Thema zu bleiben, maximal ein Beispiel zu erzählen und das Learning nicht auszulassen. Alles andere würde für Verwirrung sorgen.» Es sei wichtig, dass man eine Linie fahre und die Gedanken beim Vorbereiten nicht einfach frei laufen lasse, sondern kurz und prägnant bleibe.

Herausforderung: Hörer holen

Weiter erklären die zwei, dass das Gewinnen der Zuhörerinnen und Zuhörer gar nicht so einfach sei. Der Durchschnittshörer sei nur etwa 30 Sekunden lang ein bewusster Zuhörer, danach konzentriere er sich auf etwas anderes, wenn die Sendung ihn oder sie nicht packe.

«Kaum jemand sitzt heute noch bewusst vor den Radio, um einfach nur zuzuhören.»Toni Kurz

«Kaum jemand sitzt heute noch bewusst vor den Radio, um einfach nur zuzuhören», sagt Toni Kurz. Das Radio laufe vielmehr nebenbei – «wo man uns vielleicht zufällig ein erstes oder zweites Mal hören wird. In diesem Moment wollen wir die Menschen packen und zum erneuten Zuhören überzeugen», fährt er fort. Die Leute müssten sagen: «Die junge Giele da, dr Kurz u dr Zürcher, die losi de gärn wieder!»

Wer selber gerne zuhören möchte, was die Generation Y zu Vorurteilen wie Faulheit, Beziehungsunfähigkeit, Unordentlichkeit und Undiszipliniertheit sagt, hat bereits heute Donnerstagabend um 18.45 Uhr wieder die Gelegenheit dazu. Ausserdem sind Kurz und Zürcher auch auf Facebook, Instagram oder ihrer eigenen Website unterwegs, wo bald auch noch Bild- und Videomaterial zu den einzelnen Sendungen folgen wird.

www.kurzzuercher.com Insta: @kurzzuercher www.facebook.com/kurzzuercher





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